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26.08.2016 | Alter: 216 days

Netzwerkkommunikation in der intelligenten Fabrik

EPSG stellt Lösungen für die digitale Produktion vor

Die Ethernet POWERLINK Standardization Group (EPSG) veranstaltete zusammen mit C-Vision, B&R, Baccara und Utilight eine Konferenz zum Thema „Kommunikation in der digitalen Produktion“ in Tel Aviv, Israel. Die Unternehmen arbeiten mit Implementierungen von POWERLINK und nutzen das Ethernet-Protokoll für die Netzwerkkommunikation. Über 70 Teilnehmer informierten sich über die neusten Applikationen von POWERLINK und dem busunabhängigen Sicherheitsprotokoll openSAFETY.

Reibungslose Kommunikation zwischen den Teilsystemen

„Die Teilnehmer waren besonders daran interessiert, dass die Technologien offen und mit OPC UA kombinierbar sind“, sagt Christoph Gugg, Technology Marketing Engineer bei B&R. Eine reibungslose Kommunikation zwischen einzelnen Teilsystemen sei besonders in den lokalen Industrien wie Robotik, Digitaldruck und Energietechnik entscheidend. Bei einer interaktiven Session lernten die Teilnehmer, wie POWERLINK in Geräte implementiert wird und welche Vorteile das Echtzeitnetzwerk in der Maschinenarchitektur bringt. „Industrial Ethernet ist hinsichtlich Geschwindigkeit und Bandbreite ein massiver Fortschritt gegenüber herkömmlichen Feldbussen", sagt Gugg.

Industrie 4.0 mit POWERLINK

Industrie 4.0 und eine vernetze Produktion erfordern ausfallsichere Kommunikationssysteme, die enorme Datenmengen aufnehmen können. Ethernet-Lösungen wie das Echtzeitnetzwerk POWERLINK sowie OPC UA für die übergeordnete Kommunikation sind geeignete Werkzeuge, um den Anforderungen einer digitalen Produktion gerecht zu werden. „Im Zuge der Diskussionen um Industrie 4.0 zeigt sich immer deutlicher, dass offene Standards der Weg der Zukunft sind“, sagt Gugg.




Christoph Gugg, Technology Marketing Engineer bei B&R, ist davon überzeugt, dass offene Standards für die Umsetzung von Industrie 4.0 essenziell sind.