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Yes we CANopen: 10 Jahre erfolgreiche Partnerschaft

Eine starke Partnerschaft besteht seit zehn Jahren zwischen CAN in Automation (CiA) und der Ethernet Powerlink Standardization Group (EPSG). Seit 2003 haben die beiden Nutzerorganisationen gemeinsam CANopen zu einem der meist verbreiteten Protokolle gemacht, das in vielen Marktsegmenten vertreten ist – auf Ethernetleitungen ebenso wie auf klassischer CAN-Infrastruktur.

CAN (Controller Area Network) ist ein ursprünglich für Anwendungen in Fahrzeugen entwickeltes, international in der Reihe ISO 11898 normiertes serielles Bussystem. In Summe werden dieses Jahr etwa 800 Millionen CAN-Schnittstellen verkauft. CANopen ist ein Protokoll für höhere Kommunikationsschichten und wird auf CAN und POWERLINK sowie auf anderen Kommunikationstechnologien für Embedded-Steuerungsanwendungen verwendet. Es enthält die Applikationsschicht und das Kommunikationsprofil sowie Applikations-, Geräte- und Schnittstellenprofile. Die international genormte Schnittstelle (EN 50325-4) kombiniert mittels standardisierter CiA-Profile flexible Konfigurationsmöglichkeiten mit einem unerreichten Maß an Interoperabilität. Daher werden CANopen-Netzwerke in einer breiten Palette von Anwendungsgebieten eingesetzt, etwa in Medizingeräten, mobilen Maschinen, Schienenfahrzeugen, maritimer Elektronik, Maschinensteuerung, Gebäudeautomatisierung und Stromerzeugung sowie in zahllosen Embedded-Steuerungssystemen.

CiA ist dem CAN Data Link Layer und dem CANopen-Protokoll verpflichtet. Derzeit sind rund 580 Firmen Mitglied dieser in Nürnberg registrierten internationalen Nutzer- und Herstellergruppe. „Wir sehen eine strahlende Zukunft für CANopen-Netzwerke auf CAN-Basis mit ihrer einzigartigen Robustheit und Zuverlässigkeit, auch im Hinblick auf das Improved CAN protocol (vulgo CAN FD), das Datenraten bis 8 Mbit/s ermöglicht“, sagt CiA-Geschäftsführer Holger Zeltwanger. „Zugleich wissen wir die starke Partnerschaft mit der EPSG zu schätzen, die das CANopen-Protokoll in Industrial-Ethernet-Anwendungen bringt.“

Als die Spezifikation für das Industrial-Ethernet-Protokoll POWERLINK erstellt wurde, entschieden sich dessen Entwickler dazu, Applikationsschicht und Profile von CANopen zu verwenden. So garantierten sie die Interoperabilität mit dem etablierten Standard. Das schafft für Anwendungen, die eine höhere Kommunikationsbandbreite benötigen, einen glatten Migrationspfad und führt zu dramatischen Einsparungen bei den Softwarekosten im Vergleich zu Industrial-Ethernet-Lösungen, die nicht auf CANopen basieren. „Anwender profitieren von der starken Partnerschaft zwischen EPSG und CiA“, sagt EPSG-Geschäftsführer Stefan Schönegger. „Sie können die Stabilität und Zuverlässigkeit des CANopen-Protokolls mit der unvergleichlichen Leistungsfähigkeit von POWERLINK kombinieren.“



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