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Profisafe

PROFIsafe verwendet für die Übertragung von Sicherheitstelegrammen den „Master-Slave”-Mechanismus. Der üblicherweise als „F-Host“ bezeichnete Master tauscht mit all seinen „F-Devices“  genannten Slaves zyklisch sicherheitsrelevante Daten aus. Jedes F-Device hat einen F-Driver, der die Koordination sicherer Meldungen namens „Safety PDUs“ (Protocol Data Unit) zwischen F-Host und F-Device koordiniert. Die CRC-Berechnung der PDUs ist abhängig von der zu übertragenden Meldungslänge. Dabei werden „Slim PDU“ bis 12 Byte und „Long PDU“ bis 123 Byte unterschieden. CRC 24 wird für Slim PDU verwendet, während für Long PDUs CRC 32 zum Einsatz kommt. Damit Meldungsempfänger  das Eintreffen der Telegramme in der korrekten Reihenfolge überprüfen können, verwendet PROFIsafe fortlaufende Nummern für die Safety-Telegramme. Zusätzlich stellt die Überwachung der nach dem Empfang jedes Telegramms zurückgesetzten Toleranzzeit (F-Watchdog Time) sicher, dass stets die aktuell gültigen Telegramme gelesen werden. Die sogenannten F-Parameters (PROFIsafe Parameters) bieten einen Identifikator mit eindeutiger  

Obwohl die Adressen (Unique Codename) der F-Devices automatisch an diese versendet werden, müssen die Zieladressen direkt am Gerät per DIP-Schalter eingestellt werden. Die F-Devices erhalten ihre Konfiguration per Übertragung der F-Parameter über die „GSD“ (General Station Description) und der I-Parameter (individual F-Device Parameter). Diese Parameter werden im iPar-Server verwaltet, von wo sie über standardisierte Schnittstellen an ein PROFIsafe-Gerät übertragen werden. Üblicherweise ist der iPar-Server in eine Entwicklungswerkzeug namens „CPD-Tool“ (Collaborative Product Design) integriert. Um ein F-Device vollständig zu konfigurieren, muss für ein Produkt eine GSD-Datei erzeugt und eine Schnittstelle zu dem CPD-Tool gewährleistet werden.